Backgammon gehört zu den ältesten Brett- und Würfelspielen der Welt und stammt vermutlich aus dem heutigen arabischen Raum.
Aus einigen Quellen lässt sich entnehmen, dass Mitte der sechziger Jahre das erste große internationale Backgammon-Turnier am Nordatlantik veranstaltet wurde und danach jährlich wiederholt wurde. Es entstand aus diesen Turnieren eine Liste der Worldchampions.
Backgammon ist ein Brett- und Strategiespiel, welches schon durch seine optische Präsenz besticht. Gedacht ist es für 2Spieler. Das Board besteht aus 24 Feldern in Dreiecksform, die man auch als Point (Spitzen) bezeichnet. 2 Würfel und 15 schwarze und 15 weiße Spielsteine. Das Hineinwürfeln der Steine bei Spielbeginn oder das Hinauswürfeln ist je nach Regel streng vorgegeben. Die grundsätzlichen Backgammonspielregeln beinhalten die Eröffnungen, das Würfeln und die Regeln dabei. Wie werden Steine eingesetzt, geschlagen und wann setzt ein Spieler aus.
Einige bezeichnen Backgammon gern als Glücksspiel, aber nachweislich verbessern Strategie und Übung einzelne Spielzüge des Spiels und lassen damit deutlich den Spielausgang mit beeinflussen. Im Wesentlichen geht es darum, dass jeder Spieler schnellstmöglich versucht, seine Spielsteine vom Spielbrett zu würfeln. Dazu müssen die eignen 15 Steine schnellstmöglich in das Ziel gespielt werden, den so genannten Homebereich.
Erschwert wird das Ganze durch die Möglichkeit, dass gegenseitig Steine blockiert werden oder vom Gegenspieler rausgeschmissen werden können. Mit dem entsprechenden Stein muss dann wieder am Start neu begonnen werden. Sieger ist, wer als erster keine Steine mehr auf dem Spielfeld des Bretts hat.
Inzwischen gibt es das Brettspiel auch als Computerversion und Software zu erwerben. Ganze Backgammon Foren, Vereine sind entstanden und Wettbewerbe finden in Form von kleinen Turnieren statt, die sich weltweit immer größerer und wachsender Beliebtheit erfreuen. Backgammonspiele gibt es in verschiedenen Größen und von schlichter Ausstattung bis hin zu wertvollen Sammlerstücken.
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